Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum
Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung von 14 bis 18 Uhr.
Privatsprechstunden sind Donnerstag Nachmittag und ggf. Freitag Mittag sowie nach Vereinbarung. Bei Bedarf wird auch eine psychologische Sprechstunde vorgehalten.
| Dr. med. Alexander Blau | t: +49 30 450 513 165 |
| PD Dr. med. Ingo Fietze | t: +49 30 450 513 122 |
| PD Dr. med. Pascal Grosse | t: +49 30 450 513 230 |
| PD Dr. med. Matthias Hölzl | t: +49 30 450 555 006 |
| Dr. med. Farid Salih | t: +49 30 450 513 230 |
| Christoph Schöbel | t: +49 30 450 513 228 |
| Dr. med. Michaela Sebert | t: +49 30 450 513 122 |
Betreut werden Patienten, die erstmals oder chronisch an den folgenden insomnischen Beschwerden leiden: Einschlafstörung, Durchschlafstörung, frühmorgendliches Erwachen. Die Diagnose und Differentialdiagnose der verschiedenen Schlafstörungen erfolgt durch gezielte Evaluierung, begleitende Fragebögen, messtechnische Untersuchungen, und bei Notwendigkeit durch Einweisung zur stationären Polysomnographie.
Hier werden Patienten mit Verdacht auf Schlafbezogene Atmungsstörungen, Schnarchen oder Tagesmüdigkeit betreut. Im Regelfall erfolgt die Vorstellung am Vormittag, gefolgt einer nächtlichen Messung in häuslicher Umgebung mit einem portablen Schlafapnoe-Monitoring. Am darauf folgenden Morgen werden die Messgeräte wieder entgegen genommen, die Messung ausgewertet und die Ergebnisse mit dem Patienten besprochen. Bei Notwendigkeit einer Therapie werden dem Patienten alle Therapiemöglichkeiten, von der Verhaltenstherapie, über die Protrusionsschiene bis hin zur nächtlichen Beatmungstherapie oder einer chirurgischen Maßnahme erklärt, und eine geeignete Behandlung empfohlen. Vor der Behandlung erfolgt eine diagnostische Polysomnographie im Schlaflabor.
Bei bereits therapierten Patienten (Positive Überdruckbeatmung (PAP), Schiene (MAD) oder OP) erfolgen regelmässige Therapiekontrollen. Im Regelfall wird im ersten Jahr nach Therapiebeginn zweimal ambulant nachkontrolliert, im weiteren Verlauf dann einmal jährlich oder in längeren Abständen. Bei Bedarf (Nebenwirkungen, Komplikationen, Beschwerden) werden diese Termine auch kurzfristig vergeben. Zur Benutzung kommen die ambulanten Monitoring-Geräte, die auch bei der Diagnostik zum Einsatz kommen. Bei Bedarf werden auch stationäre Nachkontrollen durchgeführt.
Es werden Patienten mit allen Formen von Schlafstörungen oder Hypersomnie untersucht. Neben den Atmungsstörungen und der Insomnie sind dies Patienten mit Parasomnien (z.B. Schlafwandeln), nächtlichen Bewegungsstörungen (z.B. Restless Legs Syndrom), einer ausgeprägter Hypersomnie (z.B. Narkolepsie) oder Patienten mit Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen (z.B. Schichtarbeiter-Syndrom). Wir betreuen dabei nicht nur erwachsene Betroffene, sondern auch Kinder (ab dem 3. Lebensjahr).
Patienten mit V.a. Schlafstörungen, die von Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie abzugrenzen sind, erhalten ein Termin in unser neurologischen schlafmedizinischen Sprechstunde.