Die AG Langzeit-Magnetoenzephalografie (LZ-MEG)

Die AG Langzeit-Magnetoenzephalografie (LZ-MEG) des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels Magnetoenzephalografie über mehrere Tage und Nächte die durch das MEG messbare Hirnaktivität des Menschen aufzuzeichnen und zu untersuchen. Damit soll zum Beispiel erstmals die technische Voraussetzung geschaffen werden, den gesamten Nachtschlaf eines Menschen aufzuzeichnen. Durch die LZ-MEG-Messung soll ähnlich einer LZ-Elektroenzephalografie (welche bereits seit langem existiert) es möglich werden, den physiologischen Schlaf beim Gesunden aufzuzeichnen und den gestörten Schlaf im Falle von Schlafstörungen oder anfallsartigen Ereignissen. Durch die dem MEG immanente Möglichkeit Signale von verschiedenen Aktivitätszentren des Gehirns besser zuzuordnen, können eventuell neue Erkenntnisse über den Schlaf gewonnen werden. Die AG beschäftigt sich derzeit ausschließlich mit der neurophysiologischen Forschung und derzeit steht diese Methode zur klinischen Anwendung noch nicht zur Verfügung.

 

Leiter der Arbeitsgruppe:

Dr. Christian Veauthier

FA für Neurologie und Psychiatrie, Epileptologe (DgfE), Somnologe (DGSM), Schlafmediziner (ÄK Berlin)

Tel. +49 30 450 – 513 232

Fax. +49 30 450 – 513 959

christian.veauthier(at)charite.de

 

Weitere Mitarbeiter:

Dr. rer. medic. Martin Glos

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Somnologe (DGSM)

Tel. +49 30 450 – 513 121

martin.glos(at)charite.de